Technologische Zugangsvoraussetzungen

ERP-Readiness

Forschungserhebungen des Direktoriums belegen: Die Integration von Large Language Models im Property Management scheitert in der Regel nicht an den Modellen selbst, sondern an geschlossenen, heterogenen ERP-Architekturen. Die Akademie definiert daher strikte technologische Voraussetzungen für die Immatrikulation.

Evaluierungskriterien des Auswahlgremiums

I.Interoperabilität & API-Architektur

Prüfung der Schnittstellenfähigkeit bestehender Legacy-Systeme (z.B. Domus, Haufe, Wodis). Voraussetzung ist die Möglichkeit zur Anbindung hybrider Middleware-Lösungen zur Vermeidung von Vendor Lock-ins.

II.Daten-Ontologie & Hygiene

Evaluierung der maschinenlesbaren Stammdaten-Struktur. Ein RAG-System (Retrieval-Augmented Generation) erfordert eine radikal bereinigte Datenbasis (DMS) als Fundament für automatisierte WEG-Beschlussfassungen und Abrechnungen.

III.Infrastrukturelle Skalierbarkeit (Cloud vs. On-Premise)

Bewertung der Server-Strukturen. Die performante Nutzung von KI-Modellen erfordert den strategischen Aufbau sicherer VPC-Tunnel oder die Migration dedizierter Rechenlasten in Cloud-Umgebungen.

IV.Regulatorische Compliance & WEG-Konformität

Juristische Prüfung der Datenräume. Das Curriculum vermittelt den Aufbau isolierter, lokal gehosteter Sprachmodelle, um DSGVO-Konformität bei der Verarbeitung sensibler Mieterdaten zwingend zu gewährleisten.

V.Prozess-Konsolidierung (SSOT)

Vermeidung von Prozess-Zersplitterung. Die Akademie fordert den Nachweis, dass KI-Systeme als unsichtbarer Layer in die bestehende Verwaltung integriert werden sollen, statt als isolierte Insellösung zu operieren.

Die Erfüllung dieser infrastrukturellen Metriken wird im Rahmen des Zulassungsverfahrens durch das Direktorium auditiert.